28 OctShopping für Allergiker

Rund 30 Prozent der Deutschen leiden an einer Allergie und eine sehr häufige Form ist dabei die Hausstauballergie, die auch deshalb besonders nervend ist, da sie Betroffene vor allem während des Schlafens oder anderer Tätigkeiten zu Hause heimsucht. Doch wer die Auslöser kennt, kann zumindest sein eigenes Zuhause leicht den Bedürfnissen anpassen und durch ein paar Veränderungen und Neuanschaffungen erfolgreich eine deutliche Verbesserung erreichen.

Die Bezeichnung Hausstauballergie erweckt zunächst einmal den Eindruck, dass betroffene Personen gegen Staub allergisch seien. Dem ist nicht direkt so, da Staub aus feinsten verschiedenen Teilen besteht und somit nicht als Ganzes allergieauslösend ist. Entscheidend für eine Hausstauballergie sind Hausmilben, beziehungsweise besser gesagt der Kot der Milben. Hausstaubmilben gehören zum natürlichen Wohnumfeld und sind keineswegs ein Zeichen für eine unhygienische Lebensweise und dennoch kann man etwas gegen sie unternehmen und somit auch das Allergieleiden lindern.

Der Lebensraum der Milbe

Milben halten sich vor allem dort auf, wo es warm und gemütlich ist. Also in der Matratze, dem Oberbett, Kissen, Polstermöbeln und in einem gewissen Ausmaß auch in Teppichen. Der Milbenkot wird durch Bewegungen aufgewirbelt und im ganzen Haus verteilt. Doch kann man mit einigen Mitteln die Milbenpopulation zumindest weitestgehend einschränken.

Neue Kissen, Decken und Co

Wer erfährt, dass er an einer Hausstauballergie leidet, sollte sich zunächst einmal daran machen, den natürlichen Lebensraum der kleinen Spinnentiere zu beseitigen. Das heißt Kissen, Decken und Matratze gehören ausgetauscht, beziehungsweise mit entsprechenden Schutzhüllen überzogen. Spezielle Milbenwäsche hat gleich zwei Vorteile. So sind die Materialien zum einen deutlich unbeliebter bei den Milben und zum anderen lassen sie sich auch als Kochwäsche waschen.

Staubsaugen, aber richtig

Da man nicht alle Materialien in der Wohnung durch spezielle Allergikerstoffe ersetzen kann, sollten Allergiker zusätzlich regelmäßig und gründlich Staubsaugen. Fegen erzielt dagegen keinerlei nützlichen Effekt, da der Staub so nur aufgewirbelt wird. Deswegen sollte man auch bei dem Staubsauger darauf achten, dass er den Staub wirklich festhält und auch die kleinen Partikel nicht wieder nach hinten durchpustet. Seit vielen Jahrzehnten ist Vorwerk besonders bekannt für seine Staubsauger und für die verschiedenen Serien werden auch die speziellen Kobold Staubsaugerbeutel angeboten, die darauf ausgelegt sind, auch kleinste Teile aus der Luft aufzufangen und somit besonders geeignet für Allergiker sind.

Dekoratives

Auch im dekorativen Bereich sollte man sich unter Umständen bei einer bestätigten Hausstauballergie neu orientieren und auf zusätzliche Zierkissen, Kuscheltiere und flauschige Teppiche lieber verzichten. Auch große Bücherregale können zur Brutstätte für Milben werden und sollten entweder regelmäßig und gründlich entstaubt oder aus den Wohnräumen ausgelagert werden.

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