Viele Deutsche sind inzwischen die meiste Zeit online. Ob mobil übers Handy, über den heimischen Mac oder PC oder mit dem Laptop, alles lässt sich inzwischen online erledigen. Dabei bleibt natürlich nicht aus, dass auch sensible und persönliche Daten über die Internetleitung verbreitet und ausgetauscht werden und dass es immer wieder mehr oder weniger harmlose Viren im Internet gibt, die durch unvorsichtige User Verbreitung finden. Ein guter Schutz gegen die Gefahren des Online-Lebens sollte daher für jeden eigentlich zum Standard gehören.
Ganz heimlich und leise
Besonders tückisch an Malware, Adware, Spyware, Trojanern, Viren und Co ist, dass man sie zumeist erst gar nicht bemerkt. Während man im Internet shoppen geht, seine Bankgeschäfte erledigt oder auf Plattformen wie Facebook oder per Mail Nachrichten austauscht, schleichen sie sich oft völlig unbemerkt auf die Festplatte. Dabei spionieren sie klammheimlich das Nutzerverhalten aus, sei es um die maßgeschneidert richtige Werbung zu schalten, sei es um ernsthaften Schaden auf Online-Konten anzurichten. Auch Arbeitsdaten werden gern im Rahmen einer Art Betriebsspionage ausgespäht und geraten so in falsche Hände. Da die meisten User fast dauerhaft und permanent online sind, haben die kleinen Schadprogramme sowohl reichlich Zeit als auch massenhaft Gelegenheiten, sich einzunisten und auszubreiten. Daher ist es durchaus empfehlenswert regelmäßig den Virenscanner Mac und PC auf solche unerwünschten Besucher untersuchen zu lassen. Die Software findet verdächtige Dateien, zeigt sie an und kann sie auf Wunsch auch gleich nachhaltig löschen. So bleiben der PC und Mac, wie auch alle Daten und Dateien wirksam geschützt.
Eigenes Verhalten überwachen
Leider gibt es noch kein Antivirus-Programm, das den Computernutzer überwacht. Denn hier passieren die meisten versehentlichen oder unachtsamen Klicks, die schädlicher Software Tür und Tor in die Datenwelt öffnen. Mit einem Klick auf das vermeintliche Gewinnspiel, den Besuch unseriöser Seiten oder dem Herunterladen von scheinbarer Hilfssoftware oder kleinen Spielen haben sich schon so manch arglose User mit schädlichen Programmen infiziert. Damit das nicht passiert, sollte man nur vertrauenswürdige Seiten besuchen, dubiose Bilder, Gewinnversprechen oder unbekannte und unzertifizierte Seiten besser gar nicht erst besuchen und bei den Sicherheitseinstellungen seines verwendeten Browsers automatische Downloads von vorneherein blockieren. Seine privaten Daten und seine E-Mail Adresse sollte man möglichst nie irgendwo eingeben, nur weil man dazu aufgefordert wird.
Auch externe Datenträger, die man vorübergehend an den Computer anschließt, sollte man entsprechend immer durch einen Virenscanner überprüfen lassen, bevor man die Dateien auf Mac oder PC überträgt. Sonst hat man schneller ungebetene virtuelle Gäste, als man sich vorstellen kann.