Wer ganz klassisch in der City shoppen geht, studiert vielleicht vorher Anzeigen und Beilagen zur Tageszeitung. Oder lässt sich von Bekannten erzählen, wo es gerade die besten Schnäppchen gibt. Oft deuten auch Schilder und Plakate auf besondere Aktionen mit Rabatten in den einzelnen Geschäften hin, die man entdeckt während man durch die Stadt schlendert. So kann man mal hier mal da gucken und findet das Richtige zum günstigsten Preis oft einfach, indem man ein wenig Fersengeld gibt.
Wo gibt’s die besten Angebote?
Die Orientierung bei Online-Shops ist da weniger fußläufig, dafür aber wesentlich unübersichtlicher als im realen Leben. Würde man nämlich die Suchworte „Ausverkauf“ „Sale“ oder „Prozente“ eingeben, kriegte man als Ergebnis unzählige Suchergebnisse angezeigt, die mit Prozenten werben. Die wirklichen Schnäppchen aber findet man so nicht. Die größten Online-Shops mit der besten Suchmaschinenoptimierung sind auf den vorderen Plätzen ebenso wie die Standards Wikipedia und Co. So weiß man nachher wohl, was per Definition ein Schnäppchen ist, nicht aber, wo man sie finden kann.
Hilfe naht
Derart desorientierten Menschen auf Schnäppchenjagd hat sich nun der Micro-Blogging Dienst Twitter angenommen und eigens einen Account für einen virtuellen Schnäppchenkenner eingerichtet. Trägt der potentielle Käufer sich als Follower dieses Accounts ein, bekommt er parallel zu seinen anderen Tweets, aktuelle Angebote von Online Shops und Anbietern geschickt. Möglich ist auch, dass man diese Hinweise als Retweet von einem anderen User geschickt kriegt.
Der frühe Vogel fängt den Wurm
In Anlehnung an das Logo des Micro-Blogging Dienstes, hat auch der Shoppingratgeber einen Namen aus dem ornithologischen Themenfeld bekommen. Mit @earlybird erreicht man den Account. Momentan ist der Dienst noch auf den amerikanischen Markt beschränkt, man hofft jedoch schon bald auch in Europa die heißesten Tipps für`s Shopping abonnieren zu können. Für die Zukunft können sich die Macher auch eine auf die eigene Region beschränkte Angebotspalette vorstellen. Dies ist, zumindest technisch, schon seit Einführung der Geolokalisierung möglich.