Wenn endlich wieder große rote „Sale“-Schilder in den Schaufenstern hängen macht Einkaufen vielen Konsumenten besonders viel Spaß. Die neuen Sachen die man sich im Schlussverkauf oder bei Rabattaktionen gönnt, erfreuen einen noch viel mehr, als Dinge die man regulär und zu den normalen Preisen erwirbt. Denn sie reißen nicht so große Löcher in den Geldbeutel, das Prinzip kauf zwei zahl aber nur so viel wie für eins, vermittelt einem das Gefühl mehr für’s Geld zu kriegen – und das ist ja auch faktisch so – und das Erfolgserlebnis erfolgreich auf Schnäppchenjagd gewesen zu sein kommt noch gratis oben drauf.
Schnäppchenjagd mit der Maus
Auch im Internet schauen viele Shopping-Fans als erstes auf die kleinen roten Sale oder Prozente-Symbole und klicken sich gezielt durch die Angebote. Denn hier lässt sich so manches Schnäppchen schlagen ohne dabei viel Fersengeld geben zu müssen oder etwas zu verpassen. Die Kollektion der vorigen Saison, Restposten, Restgrößen, die älteren Modelle, alles ist trotzdem Neuware, kann genau auf den eigenen Geschmack hin überprüft werden und mit einem Klick kommt es sogar schnell und einfach zu einem nach Hause.
Entwicklung zur eigenen Branche
Auch die großen Internetversandhäuser haben die Resterampen online für sich entdeckt. Statt nur einige ihrer Artikel mit dem „Reduziert“-Schild zu versehen, sammeln sie die Restposten und vertreiben sie über gesonderte Kanäle. Internetplattformen wie Limango oder Brands4Friends machen es vor und laufen so erfolgreich, dass die großen Häuser neidisch hinüber schielen. Dabei laufen insbesondere Markensachen gut beim Verbraucher, in erster Linie Kleidung und das vor allem für weibliche Konsumenten. Denn die freuen sich ganz besonders, wenn sie für wenig Geld ihren Kleiderschrank voll kriegen und suchen gezielt nach reduzierter Ware im Netz. Kürzlich hat die Otto Gruppe einer Zusammenarbeit mit Limango zugestimmt, die nun „die Reste“ für den Versandriesen vertreiben.